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Willkommen im Spielzeugdorf - Seiffen

Die Geschichte von Seiffen


Dorf Seiffen Die wechselvolle Geschichte Seiffens reicht weit in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück, als das Mittelgebirge zwischen Böhmen und der Mark Meissen noch Miriquidi ( Dunkelwald ) hieß. Um 1200 Stießen Ritter und Mönche in die Gegend vor, um nach den Schätzen der Berge zu suchen.
Nicht nur wo Glücksfunde auf abbauwürdige Lagerstätten hoffen ließen, entstanden Siedlungen, sondern auch an Plätzen, wo Gebirgsbäche Zinngraupen mit sich führten. Auf das Auswaschen, das Ausseifen, der Zinngraupen geht vermutlich der Ortsname "Cynsifen" zurück, 1324 erstmalig in einem Lehnsbrief urkundlich erwähnt. Der Zinnbergbau begann in der Mitte des 15. Jahrhunderts.
Magere Erzbeute, technische Erschwernisse und billigere Importe aus Übersee führten in den folgenden Jahrhunderten zum Niedergang des Zinnbergbaus im Seiffener Winkel.
1849 wurde das Seiffener Bergamt geschlossen, das Bergrecht derer "von Schönberg" erlosch.
Eine 370 jährige Tradition war zu Ende.
Jahrhunderte Bergbau haben ihre Spuren bis heute im Ortsbild hinterlassen, leben weiter im Bewußtsein der Menschen, bilden den Schlüssel zum Verständnis der Einmaligkeit der Seiffener Volkskunst.

Urlaub in Seiffen

An der Grenze zu Tchechien liegt Seiffen am Kamm des mittleren Erzgebirges. In einer weiten, vom Seiffenbach durchflossenen Mulde ist der romantische Ort gelegen, ein Idyll wie aus einem Märchenbuch. Die spitzgiebligen Häuschen der Kunsthandwerker stehen an den Berghängen oder entlang der Hauptstraße im Tal. Die Atmosphäre ist gemütlich und gastlich, Besuche sind gerne in den Werkstätten der Kunsthandwerker gesehen.
Doch nicht nur Freude von Ruhe und Beschaulichkeit fühlen sich in Seiffen wohl.
Das Spielzeugdorf ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die kulturell reiche Region.
Wer sportlich aktiv sein möchte, findet ausgedehnte Wanderwege im Ort und in der Umgebung. Im Winter hat der Gast viele Wintersportmöglichkeiten, Langlauf, Abfahrten unterschiedlichen Schweregrades und Rodeln.
Die Advents - und Weihnachtszeit ist der jährliche Höhepunkt; da erstrahlt der ganze Ort im Lichte der Schwibbögen und Pyramiden. Doch auch zu anderen Jahreszeiten ist Seiffen mit seiner herrlichen Umgebung eine Reise wert, denn. "Im Kurort Seiffen ist immer Saison."
Wenn Sie unseren Spielzeugwinkel besuchen, dann gehen Sie unseren Firmenschildern und den Symbolen der Handwerksbetriebe nach. Schauen Sie den Meistern über die Schulter, beobachten Sie deren Fleiß und Geschicklichkeit. Sie können sich ein Volkskunsterzeugnis ihrer Wahl direkt aus der Werkstatt kaufen oder können sich Ihren "Sonderwunsch" erfüllen.
Heute ist Seiffen wegen seiner prachtvollen weihnachtlichen Volkskunst bekannt. Den traditionsreichen Lichterträgern Bergmann und Engel haben sich in der Mitte des vorigen Jahrhunderts Räuchermann und Nußknacker als Symbolfigur hinzugesellt. Pyramiden, Leuchter, Krippendarstellungen und hölzerne Schwibbögen gehören ebenso dazu wie die berühmten Kurrendefiguren und Striezelkinder die beide 1937 auf der Weltausstellung in Paris Goldmedaillen erhielten.
Bergbauliche Arbeit, Sehnsucht nach dem Licht, die erzgebirgische Freunde Weihnachten zu feiern, aber vor allem die Liebe zu den Kindern setzen die Hauptakzente in der Spielzeuggestaltung. Die Figuren sind aus dem Leben gegriffen und haben eine klare, charakteristische Form, die einmalig auf der Welt ist.